Der Äskulapstab

Der Äskulapstab

Der Stab des Asklepios.
Limitierte Bronze-Skulptur in zwei Größen.

Höhe 49 cm x Breite 11 cm x Tiefe 10 cm. Auflage 399 Exemplare.

Höhe 100 cm x Breite 26 cm x Tiefe 17 cm. Auflage 199 Exemplare.


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Der Äskulapstab
Der Stab des Asklepios
Asklepios oder (Äskulap) war der Sohn Apollos und der thessalischen Fürstentochter Koronis. Er wurde von dem Kentauren Cheiron erzogen und von ihm in der Heilkunde ausgebildet. Als er als Arzt einen Toten zum Leben auferweckte, erzürnte er damit Hades, den Herrscher des Totenreiches. Auf dessen Drängen wurde Asklepios dann von Zeus mit einem Blitz erschlagen, weil er sich erdreistet hatte, dem Willen, der Macht und Autorität der Götter entgegenzuwirken.
Die Äskulapnatter oder (Zamenis longissimus) ist die größte, ungiftige, in Europa und noch heute in Deutschland vorkommende Schlange mit einer Körperlänge von 1,2 bis zu 2 Metern.

Die Geschichte berichtet, Asklepios solle zu seinen Lebzeiten, bei seinen Wanderungen oder auf dem Weg zu Kranken, immer von einer Äskulapnatter begleitet worden sein, die sich um seinen Wanderstab ringelte.

Das Asklepiosritual etablierte sich ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. bis zum Ausgang der Antike zu einem der erfolgreichsten Kulte. Die Patienten legten sich im meist außerhalb der Stadt gelegenen Asklepiostempel zum Heilschlaf nieder. Im Traum erschien ihnen dann der Arzt und empfahl Diäten und andere Behandlungsmethoden zur Heilung. Manchmal wurde der Patient im Traum auch von einer Schlange besucht oder gebissen und dadurch geheilt. Die sibyllinischen Bücher empfahlen anlässlich einer Seuche 291 v. Chr. die Kultübertragung von Epidaurus nach Rom, wobei die Schlange als Begleittier, Helferin und Wahrzeichen dargestellt wurde. Hier bekam Asklepios den lateinischen Namen Aesculapius.

Der Äskulabstab wurde somit zum Zeichen der medizinischen Wissenschaft und zum Symbol des ärztlichen und pharmazeutischen Standes.

Bei der Neugestaltung des Äskulapstabes beließ ich den Stab in seinem natürlichen Ast-, Holzcharakter als Symbol für den Baum, das Gewachsene, die Verbundenheit zwischen Himmel und Erde. Die Schlange hingegen modellierte ich abstrakter, skizzenhafter. Nicht als geschlossene Vollskulptur sondern als offenes Sinnbild für die wiederkehrende Erneuerung, Häutung und für die immer währende Entwicklung, Forschung in der Medizin und Medizintechnik.